Doku über Reparatur und Aufbereitung

Mein Bruder Tobias fragte mich im Auftrag seines Schwiegervaters, ob ich nicht mal nach seinem Radio schauen könnte. Es steht einfach nur so rum und funktioniert nicht mehr, auch das UKW-Skalenseil ist defekt. Beim letzten Besuch bei ihm hab ich das große Teil ins Auto gewuchtet – es ist ein riesen Rossini 6002 aus dem Hause VEB Elektroakkustik Hartmannsdorf.

Rossini 6002

Rossini 6002

Wie man sieht, ist es die eckige Ausführung, das Gehäuse ist top erhalten, es sind kaum Kratzer zu erkennen. Klar, wer damals mal fast 1000.- Mark dafür bezahlt hat, der geht auch dementsprechend achtsam damit um.

Rossini 6002

Die Technik ist auch dementsprechend hochwertig, es besitzt auch eine Gegentaktendstufe zwei getrennte Endstufen, mit denen NF-Stereo möglich ist. Auch süß finde ich die kleinen Helme, die jede Röhre trägt. Das Klangregister und die Lautsprecher sind durch eine Steckverbindung mit dem Chassis verbunden.

Rossini 6002

Blick in das Rossini 6002

Auch die Rückwand sieht gut aus, sie muss nur mal etwas angefeuchtet werden und dann zwischen zwei MDF-Platten gepresst werden, dann ist sie wieder gerade.

Rossini 6002

Rückwand Rossini 6002

Hier die Röhrenbeschilderung:

Rossini 6002

Röhrenplan

Das Skalenglas ist riesig, es passte nicht mal in mein Regal, wo ich sonst immer die Gläser aufbewahre. Absolut erstaunt war ich aber, als ich das zweite Skalenglas entdeckte! Bei den meißten Radios dieser Zeit wurde ein Schirm aus Papier vor die Skalenbeleuchtung gebaut, damit die Hintergrundbeleuchtung schön diffus die Zeigerstellung sichtbar macht. Doch hier wurde eine Milchglasscheibe verwendet!

Rossini 6002

Milchglasscheibe

Den Plattengleichrichter werde ich auch austauschen müssen, da er schon leicht Rost angesetzt hat:

Rossini 6002

Plattengleichrichter

Nun habe ich erst einmal die Elkos formiert, da ich über die Geschichte und die Funktion des Radios nichts genaues weiß.

Rossini 6002

Elkos formieren

Unterm Chassis sieht es noch so aus:

Rossini 6002

Chassis von unten

Nun konnte es an die Reparatur des Skalenseils für UKW gehen.

Rossini 6002

Seilschaden

Tolle Helferlein sind die Klammern, man hat so die Möglichkeit Stück für Stück das Seil nach dem einfädeln/auflegen zu sichern.

Rossini 6002

1 Meter Seil musste ersetzt werden

Ich hab jetzt auch nicht mit Angelschnur rumprobiert, da ich noch richtiges Skalenseil im Bestand hatte.

 

Rossini 60022 Windungen um die Antriebsachse

Rossini 6002

Nun ist es aber mal Zeit für einen Probelauf! Da ich leider keinen Trenntrafo habe, mach ich das ganze mit einer Vorschaltlampe, die einfach in Reihe zum Radio geschaltet wird und im Falle eines Kurzschlusses im Radio die Spannung in Leuchtkraft umwandelt. Das sieht zwar etwas abenteuerlich aus, aber funktioniert!

Rossini 6002

Erstinbetriebnahme mit Vorschaltlampe

So kamen auch schon die ersten Töne aus dem Großsuper, das sieht also schon mal ganz gut aus.

Rossini 6002

Testlauf des Rossini 6002

Nun konnte es mit dem Wechseln der kritischen Kondensatoren losgehen. Im Bereich der Endstufe findet man die alten „Teerbomben“:

Kondensatoren am Rossini 6002

die versteckten Kondensatoren

Ich habe rot markiert, wo z.B. 2 kritische Kondensatoren versteckt sind, sie befinden sich hinter den beiden Platinenstreifen – unbedingt wechseln! Der Rest ist hier zu finden:

Teerkoondensatoren

Netzelko am besten losschrauben und bei Seite legen

Nun sind die Teeries Marke „Frako“ gut zugänglich und müssen getauscht werden. Bei meinen Messungen ergaben sich sehr große Abweichungen zur Sollkapazität.

Kondensatoren Rossini 6002

die alten Kondensatoren flogen raus

Nebenbei reinigte ich das Klangschaltwerk, die Messung der Kondensatoren zeigten keine Mängel auf, da brauchte nichts gewechselt zu werden.

Klangschaltwerk vom Rossini 6002

das Klangschaltwerk vom Rossini 6002

Nun demontierte ich die Schallwand und die Lautsprecher. Beim Anblick der Lautsprecher fiel mir doch gleich folgender DDR-Witz ein:
„Warum gibt es so viele Einarmige in der DDR?“ Folgendes Foto von der Rückseite des Speakers trägt die Pointe:

Rossini 6002

„Meine Hand für mein Produkt“

Damals waren die Ostprodukte sehr minderwertig und daraus resultierte dieser Witz, der über diese Losung gemacht wurde. Aber wie schon erwähnt, ist hier bei diesem teuren Rossini hochwertig gebaut worden.

Nun kann die Schallwand gewaschen werden:

Schallwandwäsche am Rossini 6002

Schallwandwäsche mit Textilreiniger

Während der Einwirkzeit konnte ich noch das dummerweise auseinandergefallene Höhen-Poti reparieren. Irgendwie sind die Nieten rausgefallen, als ich das Kunstoffrad von diesem Regler von der Achse zog, auweia!

Potentiometerdefekt

3 Nieten sind verbogen und abgefallen

Da ich nun keine Nietenzange besitze und auch keine so dünnen Schrauben mit Muttern gefunden habe, drehte ich einfach dünne Blechschrauben herein, drehmelte den Überstand ab und sicherte mit einem Tropfen Sekundenkleber – alles hält wieder bombenfest!

Klangpoti vom Rossini 6002

naja, ein bisschen Murks muss sein:-)

Natürlich ging beim Reinigen der Knöpfe die dünne und brüchige Farbe ab. Mit einer ruhigen Hand kann man aber die Konturen der Symbole wieder nachziehen.

Klangregler Rossini 6002

hier ist eine ruhige Hand gefragt

aufgefrischte Beschriftung

fertig mit der Fummelei

Hier noch ein Relikt aus alten Zeiten, welches ich im Tastensatz fand:

Fundus im Radio

eine Schachtel „Riesaer“

Die alte EM84 ist auch schon altersschwach geworden, da kommt eine helle neue rein, allerdings vom „Klassenfeind“ und nicht aus Neuhaus.

EM84 im Rossini 6002

altersschwach gewordene EM84

Größenunterschiede der EM84

die neue rechts ist heller und schlanker

Es gibt keine Probleme mit der „schlankeren“ EM84, da die Halterung dafür sehr leicht nachgebogen werden kann.

Rossini 6002

Poliertes Gehäuse

Das Gehäuse habe ich mehrfach mit Walnussöl behandelt (auftragen, trocknen lassen, auspolieren), dann mit Lackreiniger (Schleifwachs) behandelt und dann mit Wachsversiegelung poliert und konserviert. Leider hat sich der Zustand der Schallwand stark verschlechtert. Sie ist zwar beim Waschen heller geworden, aber dadurch wurde eine großer Fleck in der Mitte sichtbar. Der Stoff ist auch so empfindlich, weiler extrem dünn ist. Normalerweise würde ich einen neuen Stoff anbringen, aber die Kosten sollten so gering wie möglich gehalten werden. Das Gerät wird auch nur in einem Hobbyraum aufgestellt.

Rossini 6002

glänzt zwar, aber die 2 Wasserflecken habe ich nicht wegbekommen

Rossini 6002

Der Klang jedenfalls ist richtig gut! Der Dynamikumfang ist sehr gut und die Empfindlichkeit auf UKW ist auch erstaunlich.

Zwei EL84 im Gegentakt mit Mütze

Zwei EL84 im Gegentakt mit Mütze

Rossini 6002

solide Technik

Rossini 6002

gereinigtes Chassis des Rossini 6002

Derzeit liegt die leicht angefeuchtete Rückwand gepresst zwischen zwei MDF-Platten und wird nach 2 Tagen wieder schön gerade sein. Dann ist das Projekt „Rossini 6002“ fertig und kann an Andreas zurück gehen, der sich sicherlich schon sehr auf den tollen Klang des Rossini freut…

 

Technische Daten:
Produktionslahr: 1961–1963
10 Röhren: ECC85, EF89, ECH81, EBF89, EM84, EBF89, 2x ECC83, 2x EL84
11 AM-Kreise + 14 FM-Kreise
4 Lautsprecher, 8 Watt Ausgangsleistung
Gehäuseabmessungen (BHT): 730 x 425 x 315 mm

Abgleich-, Schalt- und Seilplandownload

20 Antworten auf Der große Hartmannsdorfer

  • Thilo ich bin stolz auf Dich. Es gibt doch noch richtige Schrauber und Löter, die mit Begeisterung
    die schöne alte Technik, die man noch anfassen kann, am Leben erhalten.
    Viele Grüße aus Sangerhausen
    Andreas

  • Hallo Andreas,
    gerade dieses Radio ist es besonders wert, weil es sehr aufwändig verarbeitet ist und ja nicht ganz billig war. Mich würde natürlich die Geschichte des Radios interessieren. Stammt es aus einem Privathaushalt oder hat sich das mal eine Firma gekauft? 1961 waren Tausend Mark ja ne riesen Stange Geld.
    In den nächsten Tagen werde ich weitermachen: Reinigung, Kontaktreinigung, Kondensatorenwechsel usw… das volle Programm halt.
    Liebe Grüße!
    Tilo

  • Hallo Tilo,
    Das Radio stammt aus einem Privathaushalt. Ich habe es vom Erstbesitzer geschenkt bekommen.
    Ich mache selbigen scharf, daß er Dir mehr von der Geschichte des Radio`s erzählt. Dann stammen die Infos aus der Originalquelle.

    Frage: Hast Du meine mail betreffs Dampfradio „Dresdner Zwinger“ nicht erhalten ?
    Ich wollte es Dir zu Weihnachten schenken. Am 2. Feiertag sehe ich Deine alten Herrschaften, da könnte ich es durchreichen.

    Gruß Andreas

  • Hallo Tilo,
    habe zu Hause den „größeren Bruder“ des Rossini 6002, ist ein Quelle Simonetta ST6501, baugleich mit dem Capri 6401 Stereo.
    Sieht fast genauso aus, jedoch ein anderes Chassis, aber ein „Vollstereo“ mit Decoder und EMM803, aus VEB Stassfurt !
    Es gehörte meinem Vater, leider gab es mit dem Tastensatz schon immer große Probleme und jemand wollte dies schon mal reparieren.
    Seitdem sind einige Kontaktzungen der UKW- und K4 – Taste total verbogen und locker.

    Hab dafür auch den Schaltplan !

  • Hallo Helmut,
    dann hast Du also den Nachfolger vom Rossini 6002 und dann auch noch die Exportversion mit dem Decoder. Das muss wirklich ein tolles Radio sein, ich bin ja schon ganz begeistert von dem Klang des Rossini, was ich nun endlich mal richtig probehören kann. Deins hat dann laut Angaben von rm.org auch ein Watt mehr Leistung.
    Also Du musst das unbedingt wieder hinkriegen mit den Kontaktzungen, ist echt schade drum.

  • Hallo Tilo,
    das mit den Kontaktzungen wird nicht einfach werden, weiß noch nicht, wann ich mich da drüber mache !
    Evtl. will ich Kontakte von K1, K2 oder K3 versuchen rauszunehmen und dann bei K4 und UKW wieder einzusetzen.
    K1…..K3 ist nicht so wichtig, aber K4 ist ja das 11m-Band.
    So wie ich das in Erinnerung habe, sind diese Schieber nur aus Hartpapier / Pertinax und haben keine eigene gute Längsführung, die „Führung“ sind dann nur diese Kontaktzungen selbst.
    So leiert das ganze dann schnell aus, da sich diese Zungen dann alle weiten…..

    Wollte mir auch schon einen Rossini 6001 / 6002 zulegen, habe aber starke Zweifel wegen der „Qualität“ des Tastensatzes.

  • Ein sehr interessantes Projekt ist die Restaurierung gewesen und auch fabelhaft Kommentiert! Großes Kompliment dafür!

    Ich selbst habe ein Rossini 6001. Habe vor einigen Jahren alle wichtigen Bestandteile von einem alten Rundfunktechniker austauschen lassen… Sehr schön und funktionsfähig ist alles geworden…

    Aber, ja, die leidigen Kontaktzungen: gerade die UKW-Taste führt ein Eigenleben. Wie kann man das Problem am besten lösen? Kontakte reinigen und die Zungen womöglich wieder etwas enger biegen, scheint ein Problem zu sein, da alles sehr eng verbaut ist.

    Über Hinweise und Ratschläge würde ich mich sehr freuen!

  • Hallo Nico,
    ich habe die Kontakte mit Tuner600 gereinigt, da kommt man mit der Sprühkopfverlängerung ran. In diesem Fall reichte es schon aus. Wenn es hartnäckig verschmutzt ist, gebe ich etwas Tuner600 oder anderes Kontaktspray (K60) auf einen Papierstreifen und versuche, zwischen die Kontakte zu kommen. Meistens reicht das völlig aus. Musst nur aufpassen, dass sich das Pertinax nicht damit vollsaugt. Eigentlich müßtest Du von unten an die Kontakte rankommen?
    Viel Erfolg!
    Tilo

  • Hallo Tilo,

    vielen Dank, ich habe das gut hinbekommen; allerdings benutzte ich Ballistol. Das kenne ich aus der Restaurierung und ist immer hervorragend, wenn kein Messing im Spiel ist. – Habe es mit Kanüle und Spritze vorischitig von unten eingebracht.

    LG, Nico.

  • … PS: ein neues Problem hat sich aufgetan:

    Der linke Kanal kommt bei Einspeisung eines Stereosignals (und auch bei Radiobetrieb – Stero-Taste NICHT gedrückt) nur ganz schwach und vollkommen ohne Bass rein. Lautstärke lässt sich zwar regeln, aber es bleibt leise und scheppernd, von der Lautstärke ungefähr so wie ein Kopfhörer.
    Ich habe das Poti neu verschraubt (Messingnieten waren aufgebrochen) …
    Welchen Fehler habe ich wohl gemacht beim Zusammenbauen oder Wiederanlöten?

    Wäre für jeden Hinwes dankbar!

    Nico.

  • Hallo Nico,
    noch ist das Radio bei mir, aber in den nächsten Tagen verlässt es meine Werkstatt. Ich könnte also noch Fotos machen, wenn Du welche brauchst. Für mich klingt das so, als wenn im Bereich der Endstufe etwas faul ist, auch im Bereich im Foto oben zu sehen „Netzelko am besten losschrauben und bei Seite legen“. Welches Poti hast Du neu verschraubt?
    LG
    Tilo

  • Hallo Tilo,

    danke für den Hinweis!!
    Unterdessen habe ich den Übeltäter gefunden, es sind die Nieten im Potentiometer, die auf der Leiterbahn aufliegen. Diese Messingnieten haben keinen richtigen Kontakt mehr mit der Leiterbahn.
    Jetzt ist die Frage, wie ich DAS bloß hinkriegen soll.
    Erst Idee war: Lötklecks drauf und gut. – Auf einter Testleiterbahn (nicht vom Poti im Radio) habe ich das mal probiert, ich glaube aber das wird viel zu heiß. Ich denke, davon lasse ich lieber die Finger…

    Hättest Du Ideen?

    LG, Nico.

  • … jetzt habe ich die Nietenreste entfernt, eine feine Messingschraube mit Mutter dahinter durch gezogen und feile die Köpfe ganz flach, sodass sie im Poti den Gleiter nicht stören.

  • Diogenes

    Hallo Tilo und andere Röhrenfreaks,

    das ist schon ein beeindruckend schönes Gerät, und Tilo hat auch wunderbares geleistet, um es wieder an den „Alltagsstart“ zu bringen.

    Kompliment !

    Tilos Instandsetzungsbericht regt mich an, etwas zu einigen Einzelheiten zu schreiben:

    PLATTENGLEICHRICHTER:

    Einweg od. Zweiweggleichrichter ? Beim Ersatz dieser Art von Gleichrichtern sollte man eine (zwei) Diode(n) (z.B. 1N4007) verwenden. Jedoch sollte diesen Dioden dann Vor- UND Nachwiderstände verpasst werden. Das hat mit dem allgemeinen Anlaufstrom und der Ladezeit der Netzelkos zu tun.
    Gleichzeitig kann man damit auch eine Anpassung an die aktuelle Netzspannung (227V~) vornehmen, sollte das Gerät selbst primärseitig nicht auf 240V~ umstellbar sein.

    PROBELAUF / VORSCHALTLAMPE / TRENNTRAFO ?

    Eine „Vorschaltlampe“ ersetzt keinen „Trenntrafo“. Sie verhindert lediglich das herausknallen der Leitungssicherung, wenn ein satter Kurzschluß im Probanden vorliegt. Eher ein STELLTRAFO bzw. ein REGELTRAFO in Verbindung mit einem Strommeßgerät in Reihe geschaltet mit dem Verbraucher (hier Radio) kann Aufschlüsse ermöglichen.

    Ein Trenntrafo macht nur „Eins zu Eins“ aus der Netzspannung, trennt aber galvanisch vom Netz.

    Genau genommen hat ja bereits jedes Radio und TB-Gerät mit seinem eigenen Netztrafo bereits einen „Trenntrafo“.

    Ausgenommen die „Allstromgeräte“, wie z.B. die meisten PHILIPS-PHILETTA und andere.

    Dazu später und an anderer Stelle etwas mehr..

    Herzliche Grüße an Tilo und alle anderen „Radiophilen“…

  • Hallo & Grüße,
    ich liebe das Radio. Bin damit aufgewachsen. Leider ist unser Radio in der eckigen Bauform beim Unzug vor Jahren durch Sturz unrettbar kaputtgegangen. Zwei Fragen habe ich.
    1. Darf ich ein Bild von Ihnen für meine HP verwenden? 2. (die wohl schwerere Frage) wissen Sie, wo man eventuell so ein Schmuckstück bekommen kann. Dabei ist wichtig, zu wissen, dass ich technisch nicht in der Lage bin, die Elektronik aufzuarbeiten.

    Beste Grüße
    Knut Fischer
    http://www.ddr-mv.de (Internetradio)
    http://www.dj72.de (DJ)

  • Hallo Knut,
    habe Ihnen per Mail zwei Fotos von dem Rossini geschickt, Sie können sie gerne verwenden. Weiter werde ich für Sie die Augen für so ein Radio offen lassen, vielleicht finde ich ja eins, was zum Verkauf steht.
    Beste Grüße
    Tilo

  • Hallo Tilo,
    ich habe gerade deinen Bericht über die Restaurierung des Rossini gelesen – Respekt. Als ich vom Problem der Nieten an den Potis gelesen habe, hatte ich ein Deja-vu – bei mir war es der Lautstärke Poti – sowohl die Äusseren Nieten als auch Die der Kohleschleifbahnen waren brüchig.
    Ich habe aus lauter Verzweiflung nach zwei Tagen basteln alle Nieten ausgebohrt und durch Messingschrauben, genau wie es Nico gemacht hat, ersetzt. Der Poti hält jetzt wahrscheinlich die nächsten 100 Jahre 🙂
    Weswegen ich aber schreibe, Kurt kann meinen – besagten – Rossini 6002 gern haben. Ob Du oder Er – meldet Euch einfach bei mir, wenn es noch aktuell ist.

    Viele Grüße
    Christoph

  • hallo,
    ich habe mal eine Frage,
    besteht die Möglichkeit einen Farbscan der Scalenscheibe zu machen und mir irgendwie zukommen zu lassen, da meine leider zerbrochen ist und ich vielleicht damit einen Nachbau erstellen kann.
    Danke im voraus
    Gruss
    Frank

    • Das ist Falsch….Der Rossini hat keine Gegentaktenstufen. Es sind zwei Eintaktendstufen mit je einer El 84 und ECC83 sollte man wissen wenn man darüber schreibt. Stero auch nur über externe Quellen. Allerdings kann ein Decoder nachgerüstet werden.

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