Doku über Reparatur und Aufbereitung
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Tilo

Ein netter Besucher machte mir ein schönes Geschenk: ein Saba Villingen 6 3D – vielen lieben Dank, darüber freue ich mich sehr. Die knochentrockene Patina verriet, dass das Radio lange und sehr trocken gestanden hat – nicht ein Fünkchen Rost ist an ihm zu finden, eine tolle Basis. Das besondere an diesem Modell ist die Drehscheibe, die aus der Rückwand ragt und an der man die Ausrichtung der Ferritantenne verändern kann. Es gibt also dafür keinen Seilzug. Weiterlesen

Mein Freund Jörg aus Mariaweiler macht seinen Freunden manchmal ein besonderes Geschenk: ein Röhrenradio! Klar, man sollte schon im Vorfeld fühlen, ob der zukünftig Beschenkte auch Spaß an so einem alten Teil hat. Es wäre schade, wenn die Hausherrin dann vielleicht sagen würde: „So eine alte Kiste kommt mir nicht ins Haus!“. Also hoffen wir mal, dass das Geschenk demnächst gut ankommt und sich die neuen Besitzer des Nordmende Rigoletto 55 über dieses Radio freuen werden. Weiterlesen

Ein netter Arbeitskollege machte mir ein Geschenk, welches von seiner Tante stammte: ihr Campingplatzradio aus Riegel am Kaiserstuhl – ein Loewe Opta Meteor 2781W. Es muss sich anscheinend um einen großen Wohnwagen handeln, da das Radio schon ziemlich beeindruckend groß ist und auch vom Gewicht her wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt. Hier wird sich wieder zeigen, wie solide Qualität aus dem Hause Loewe Opta aussieht. Weiterlesen

Eigentlich leide ich unter akutem Platzmangel, aber da konnte ich nicht „nein“ sagen: eine Tonfunk Violetta Phonosuper W336e/3D wurde mit günstig angeboten, da mußte ich zuschlagen! Das besondere an dieser Radio-Plattenspielerkombination sind die geringen Abmessungen und die besondere Skalenscheibe, die teilweise verspiegelt ist. Weiterlesen

Ein Bekannter suchte mich auf, das Radio seiner Tante „mal durchzusehen“, was natürlich nicht einfach so geht: entweder man wechselt alle kritischen Bauteile, die eine Betriebssicherheit gefährden können, oder lässt es bleiben! Auch wenn das Radio äußerlich noch ganz gut aussieht, wie z.B. dieser AEG 7068WD, besteht doch die Gefahr, dass beispielsweise ausgetrocknete Elektrolytkondensatoren sogar Brände verursachen können. Weiterlesen

Heute stelle ich aus der beliebten Radio-Praktiker-Reihe das sehr interessante Buch „Fehlersuche durch Signalverfolgung und Signalzuführung“ vor. Leider ist mein Exemplar etwas zerfleddert, es stand also mit Sicherheit nicht unbenutzt im Schrank. Etliche Zeichnungen dienen zur verständlichen Abhandlung, dem Signalweg im Radio zu folgen und Fehlern auf die Spur zu kommen. Weiterlesen

In meinem Lesestoff-Fundus befindet sich auch dieses interessante Buch, welches gerade für den Anfänger einen guten Überblick bietet, methodische Fehlersuche zu betreiben. Dr. A. Renardy schrieb dieses Buch in gewohnt sehr verständlicher Form und regt damit an, systematisch auf die Fehlersuche in Rundfunkempfängern zu gehen. Gerade als Anfänger auf diesem Gebiet sind praktische Tips eine sehr große Hilfe. Sehr amüsant finde ich in Kapitel D Thema Nr.1 „Beobachtungen des Gerätebenutzers“. Weiterlesen

Ein weiteres Highlight aus der Wiesbadener Sammlung – der Neckermann Royal 111/21 – eine imposante Erscheinung und ebenso der Klang, den die Körting-Gegentaktendstufe aus den 5 Lautsprechern zaubert! Auch hier werde ich zu tun haben, um den Kasten wieder auf Hochglanz zu bringen, aber das Klangerlebnis und auch die gelobten Empfangseigenschaften werden die Mühen belohnen. Charakteristisch an diesem Modell ist das große Metallgitter vor der Schallwand. Weiterlesen

1963 brachte Saba einen Reciever auf den Markt, der auf dem Chassis des Freiburg Vollautomatik 14 Stereo basiert, es ist das Saba Freiburg Studio A. Ich übernahm dieses Radio aus der Wiesbadener Sammlung, leider fehlen die Lautsprecherboxen sowie die Kabelfernbedienung. Seltsamerweise befindet sich an allen Belüftungsöffnungen ein schwarzer Farbauftrag, der unbedingt entfernt werden muss. Weiterlesen

Aus der Radioschmiede Dr. Georg Seibt AG stammt folgendes Radio, was ich aus der Wiesbadener Sammlung übernommen habe: ein Seibt 3W. Das Gerät wurde 1930 produziert, es besitzt keinen eigenen Lautsprecher und auch das Design ist recht eigenwillig. Markant – die beiden Skalen an der Front, die von einer großen Messingblende umgeben sind. Leider hat man sich bei einer Reparatur nicht besser zu helfen gewusst, als ein langes Loch in die linke Gehäuseseite zu sägen, um das Chassis auszubauen. Weiterlesen