Doku über Reparatur und Aufbereitung

In meinem Lesestoff-Fundus befindet sich auch dieses interessante Buch, welches gerade für den Anfänger einen guten Überblick bietet, methodische Fehlersuche zu betreiben. Dr. A. Renardy schrieb dieses Buch in gewohnt sehr verständlicher Form und regt damit an, systematisch auf die Fehlersuche in Rundfunkempfängern zu gehen. Gerade als Anfänger auf diesem Gebiet sind praktische Tips eine sehr große Hilfe. Sehr amüsant finde ich in Kapitel D Thema Nr.1 „Beobachtungen des Gerätebenutzers“.

Das Buch stammt aus dem Jahre 1952 und umfasst 70 Seiten.

Methodische Fehlersuche in Rundfunkempfängern

Methodische Fehlersuche in Rundfunkempfängern

Ich habe das Buch eingescannt und durch die Texterkennung laufen lassen, damit man auch im Suchmodus nach Begriffen im Dokument suchen kann.

Die pdf ist nur 2 mb groß – hier geht es zum Download (am besten Rechtsklick und „Ziel speichern unter“ auswählen). Ich würde mich freuen, wenn der Downloader einen kleinen Gruß als Dankeschön im Kommentarfeld hinterlassen würde.

Wer noch interessante Lektüre für mich hat, kann mir gerne mailen. Ich bin immer sehr an weiteren Ausgaben aus der Radio-Praktiker-Serie interessiert, die ich dann hier für die Besucher online stellen würde.

31 Antworten auf Methodische Fehlersuche in Rundfunkempfängern

  • Hallo Tilo,
    vielen Dank für die Bereitstellung des Buches. Die alten Franzis-Bücher aus der Radiopraktiker-Bücherei kenne ich schon seit vielen Jahren. Nicht zuletzt durch diese Bücher wurde mein Interesse an der alten Röhrentechnik geweckt. Dieses Exemplar hier kannte ich noch nicht. Ich selbst habe zwar auch ein paar Röhrenradios, beschäftige mich aber sonst mehr mit Tonbandgeräten und Kassettenrekordern.
    Viele Grüße
    Gerd

  • Hallo, danke für das E – Boock.Findet man selten im Internet.

    Ein herzliches Dankeschön sendet dir Toni Bosma

    P.S.Röhren sind halt etwas besonderes !

    • Diogenes

      Guten Tag Herr Toni Bosma.
      .
      Ja, Röhren sind etwas besonderes, und sie werden immer besonderer …
      .
      Schön, daß Sie sich damit befassen. Herzlich willkommen.
      .
      Viele Grüße

  • Vielen Dank für die Lektüre von einem interessierten Laien.

  • Ein herzliches Dankeschön sendet dir

    Fred DC9FN

  • Vielen Dank, kann ich gut gebrauchen.

  • Hallo und einen guten Abend.Hut ab Tilo und Diogenes(das Wissen beeindruckt).Bin heute durch Zufall auf Eure Seite gestossen.Gefällt mir sehr was und wie Ihr alles (fast-schade keine alten DDR Radio´s) auf dieser abhandelt.Ich habe leider keine/kaum Ahnung(hätte gern einen Bruchteil Euren Wissen’s) vom Radiobasteln aber mich faszinieren einfach diese alten Zeitzeugen der Geruch der alten Dinger und das man warten musste(Aufheizzeit) bis sie leifen und dann noch der Sound,einfach toll das erinnert mich an meine Jugend wenn bei Oma und Opa in den 60igern der alte Kasten lief.Man fühlt sich um Jahre zurückversetzt.Einfach toll.Irgendwann stell ich mir so ein Teil mal hin.Es stehen noch 2 oder 3 auf dem Boden ich weiß nicht mal die Typen(eines ist ein;;BOBBY;;).Jedenfalls toll macht weiter so.Ich werde jedenfalls Eure Seiten weiterhin durchforsten einen Gruss ein Frohes Fest und ein gesundes Neues 2016 auch an alle anderen Besucher dieser Seiten mfG Thomas

    • Diogenes

      Guten Tag Herr Thomas Stadler und herzlichen Dank für
      das Laudatio !
      .
      Sie haben also 2-3 alte Schätzchen auf dem Dachboden ?
      .
      Na, worauf warten Sie dann noch? Da oben werden sie weder besser noch wertvoller!
      .
      Ich gebe Ihnen mal einen kleinen Tip: Machen Sie sich die (kleine) Mühe, krabbeln Sie mal rauf zu diesen alten Diamanten, schreiben von den Rückwänden die genauen Typenbezeichnungen ab und senden Sie alles hier hin. Photos wären übrigens auch eine gute Tat. Dann werden wir mal sehen, womit man mal am besten mit einer „Renovierung“ anfangen sollte.
      .
      Wenn Sie wirklich Interesse haben, können wir Sie Schritt für Schritt durch die Aufarbeitung führen. Ich glaube zu wissen, daß Tilo auch damit einverstanden ist.
      .
      Es wäre schön von Ihnen zu hören, mit besten Grüßen !
      .
      Diogenes

      • Hallo alle miteinander und ein gesundes neues Jahr.Hallo Diogenes.Keine Ursache.Leider habe ich nicht immer die Zeit sofort zu antworten.Danke erstmal für die prompte Antwort,ist nicht immer selbstverständlich.Nebenbei muss ich noch ein paar Jahre arbeiten so das mir leider die Zeit und Lust fehlt mich noch lange vor den Pc zu setzen.Obwohl Radiobasteln hätt ich schon Lust,wenn ich es auch langsam angehen lassen will.Mich dabei zu entspannen und vom Job abschalten wär schon ne feine Sache.Na schaun wir mal.Es wär nicht schlecht wenn ich bei Euch Hilfe bekäme.Aus meinen 2-3 Schätzchen sind allerdings ich glaub 8 geworden.Wie gesagt stehen auf dem Boden schon einige Jahre,wusste nicht mal das es so viele sind.Eine Fernseh/Radio Truhe mit Plattenspieler steht bei meinem Vater noch in der Garage.Hatte ich glatt vergessen.In meiner Werkstatt steht noch ein Sonra – Bobby. Hab ich auch nicht mehr dran gedacht an diesem hatte ich mich schon mal versucht aber ohne Erfolg und ich weiss garnicht mehr was ich alles gemacht hatte.Wie man sieht ein paar Kondensatoren gewechselt und so.Nun ja.Jedenfalls hab ich alle fotografiert so gut es ging mit meinem Handy.Immerhin sind es rund 100 Bilder geworden.Können Sie/Du? mir sagen wie ich das am besten machen kann. Grüsse auch an alle anderen bis dann. Thomas

        • Hallo Thomas,
          eine Lösung für die Fotos wäre, dass Du Dir einen Zugang zu Google Drive besorgst, der ist kostenlos. Da kannst Du die Fotos hochladen und dann die Links zu den Fotos hier einstellen, in dem Du hier auf „link“ in dem Kommentarformular klickst. Da kannst Du dann den Link reinkopieren. Oder Du kannst den Link zum Foto direkt unter img hier einfügen, dann wird das Foto direkt im Kommentar angezeigt.

        • Diogenes

          Ein frohes und gesundes neues Jahr 2016 wünsche ich, Herr Thomas Stadler !
          .
          Schönen Dank für Ihren letzten Beitrag. Habe alles verstanden.
          .
          Als alter „Fernseh-Liebhaber“ bin ich natürlich besonders an der Instandsetzung der „Radio- und Fernsehtruhe“ interessiert. Das wird nicht einfach sein, aber ist durchaus machbar. Sehen Sie mal auf dieser Seite unter GRUNDIG-ZAUBERSPIEGEL nach; da können Sie was erleben !
          .
          Natürlich sind auch alle anderen Objekte willkommen, keine Frage.
          .
          Aber wie Tilo schon richtig formulierte, sollten die Bilder hier erscheinen, am Besten mit Typenbezeichnungen. Dann schaun‘ wir mal, ob und wie man das alles machen kann.
          .
          Mit besten Grüßen,
          ich tauche wieder ab in mein Faß … 😉

  • Hallo und einen schönen Abend zusammen.Also ich hab es wie Tilo angeraten hat auf Google Drive freigegeben und hoffentlich alles richtig gemacht so das ihr mal einen drauf werfen könnt.Bin eigentlich nicht so ein Freund von Google und Co weil sind sehr neugierig.Aber egal.Wie schon gesagt alles mit Handy aufgenommen daher die teils miese Qualität.Bei einigen hab ich auch vergessen von unten bzw einer glaub ich Rückwand ein Bild zu machen.Aber auf dem Boden war es saukalt-Winter.So viel Spass beim gucken ein bisschen erkennt man ja doch.Ich werd wohl spätestens zum Wochenende mal wieder reinschauen da ich ab morgen( 0400 ist die Nacht vorbei) wieder arbeiten darf,und da wird ’s zeitlich knapp. so noch einen schönen Sonntag Gruß Thomas und hier der Link wenns nicht klappt bescheid geben
    Google-Drive-Fotos

    • Diogenes

      Guten Abend Herr Thomas Stadler,
      .
      Donnerwetter – eine tolle Sammlung haben Sie da !
      .
      Wir schauen uns das alles mal in Ruhe an, um herauszufinden, mit welchem Gerät Sie der Einfachheit halber mal beginnen können. Radiotechnik ist so eine Sache; da kann man nicht „einfach mal so loslegen“, glauben Sie uns: Sooo einfach ist das nicht! Aber wir werden schon einen Weg finden.
      .
      Haben Sie die Möglichkeit, einen kleinen „Arbeitsplatz“ einzurichten?
      Etwa einen alten Schreibtisch, eine saubere Fußmatte, eine bewegliche, starke Schreibtischlampe ? Sowas brauchen Sie nämlich von Anfang an. Usw.
      .
      Mit besten Grüßen

  • Guten Abend Herr Diogenes.Danke für die Tipps.Es ist ja so das ich mich schon mal, wie weiter oben erwähnt,mit Radiobasteln probiert habe .Nur gefunzt hats nicht bin wohl zu naiv an die Sache rangegangen.Basteln(elektrisch und versuchsweise elektronisch) tu ich schon ich schon seit meiner Jugend das Problem ich hatte keinen Gleichgesinnten bzw Fachmann als Hilfe.Schule Fehlanzeige ,lieber politischen Mist.Egal lange her.Ich habe in meiner Werkstatt,leider draussen übern Hof eine Bastelecke(kalt beheizbar mit Gas-Heizer) und besitze auch einige Meßgeräte zT. gesammelte DDR (Uni Test, Russen Oszi) Geräte aber auch ein paar neuere.Ich weiss aber nicht ob sie zum Radiobasteln geeignet sind.(Urteil erbeten),sowie eine ELV Lötstation.Meistens habe ich elektrische Gerät aus dem Haushalt versucht zu reparieren was auch recht erfolgreich abgelaufen ist.Ich Hänge wieder ein paar Fotos von meiner Bastelecke,Messgeräte und Röhren dran.Die Röhren hab ich mal als kleiner Bub aus alten Radios gezogen weil ich sie schick fand.Da ich mich von kaum etwas trennen kann hab ich wie auch die Radios noch aufgehoben.Meinen Tisch würde ich natürlich noch aufräumen,? ach so wozu soll die Fußmatte dienen?und das es nicht einfach wird kann ich mir schon vorstellen.Anfangen würde ich gern mit dem Bobby (ein Allstromer???) ist aber kein muss.Wenn sonst noch was zu machen ist immer her mit den Tipp’s mein Dank ist Ihnen sicher.So das war’s erstmal.Hier noch die Bilder: Schönen Sonntagabend noch und ich hoffe das mich dann mal eher melden kann.

    • Diogenes

      Hallo Herr Thomas Stadler,
      .
      schönen Dank für Ihren Bericht. Zunächst werde ich einmal rudimentär darauf eingehen. Eine ausführliche Sammlung an Antworten u. Stellungnahmen käme sonst einer Sprengung dieser Seite gleich; und das müssen wir natürlich vermeiden.
      .
      1.) Fangen wir mal beim Arbeitstisch an: HIER benötigen Sie die FUßMATTE. Diese dient dazu, einmal die Gehäuse der Radios zu schonen, zum anderen fallen z.B. Schrauben, Muttern u. Scheiben nicht ohne weiteres sprunghaft auf den Fußboden, um dann für immer zu verschwinden. Der Fall wird gedämpft. Am besten eignen sich „Wintermatten“ aus Gummi mit Rauten- oder Wabenprofil fürs KFZ.
      .
      2.) Die thermischen Verhältnisse in Ihrer Werkstatt, „draußen übern Hof“, sind eine einzige riesengroße KATASTROPHE !
      .
      Viele Geräte, Bauteile und Werkzeuge dürfen unter gar keinen Umständen bei Temperaturen unter 2 Grad Celsius gelagert werden; schon gar nicht über viele Jahre hinweg!
      .
      Der Gas-Katalyth-Ofen birgt auch Gefahren: Hier wird im Betrieb eine große Menge Luftfeuchtigkeit freigesetzt, die ebenso große Schäden bei alten Rundfunkempfängern anrichten können! (Feuchtigkeitseinbruch in Staub und Stäube, Kondensatbildung beim auskühlen etc.)
      .
      3.) Die Meßgeräte sind durchaus für „Radiobasteln“ gut. Und das ist noch untertrieben: sämtliche Meßgeräte sind zum professionellen Einsatz in der Funk-Reparaturtechnik geeignet. Ich gehe mit großer Sicherheit davon aus, daß diese auch im Sinne der professionellen Instandsetzung von Funk- bzw. Rundfunkgeräten angeschafft wurden. Sie haben das alles vermutlich geerbt…
      .
      4.) BOBBY ? Warum denn unbedingt mit einem Allströmer anfangen? Ein Allströmer kann einem ganz schön Kopfschmerzen bereiten. Unterlassen Sie das lieber. Besser ist es, ein Wechselstromgerät als Studie zu nehmen. Suchen Sie ein Kleingerät aus Ihrer Sammlung aus und fangen Sie damit an. Vielleicht eines, bei dem das Gehäuse nicht mehr so ganz toll in Schuss ist. Dann ist es weniger ärgerlich, wenn was schief geht. Aber Sie sammeln Erfahrungen, und das zählt.
      .
      Viele Grüße, Diogenes

      • Hallo Herr Diogenes.Vielen Dank für Ihre Antwort.Komme leider erst jetzt zum antworten.Also das mit der Matte eine tolle Idee mir sind schon einige Tage mit der Suche nach gefallenen Teilen verloren gegangen.Kümmer ich mich mal sehen was ich auftreibe.Meine ,,Werkstatt“ lässt sich leider nicht nach drinnen verlegen.Da werd ich mir wohl meine Basteltätigkeit in den kalten Monaten nach drinnen verlegen müssen,und auf wesentlichste beschränken.Na mal sehen,oder mir fällt noch eine Heizungslösung ein.Die Bauteile/Messgeräte die ich habe sind momentan in Karton’s im Haus viel ist es ja nicht.Einige Messgeräte habe ich für einen schmalen Taler erworben/gekauft bzw geschenkt bekommen und sollten mir beim basteln nützlich sein bloß ist es nicht richtig dazu gekommen.Bestes Beispiel der Bobby(hoffentlich habe ich ihn nicht restlos zerstört).Da sind wir auch schon bei Ihren Rat nicht gleich mit einen Allströmer anzufangen da hab ja seinerzeit nicht gerade den richtigen Griff getan.Ich such mir demnächst ein anderes aus so wie Sie empfohlen haben macht ja auch Sinn und meine Entscheidung teile ich Ihnen dann mit.Dann möchte ich noch so einen Montagerahmen/drehbar bauen den ich auf irgendeiner Webseite gesehen habe, hat mir sehr gefallen und finde ich sehr hilfreich.Eine Frage noch zum Schluss:welche Bauteile sollte man vorrätig haben um bei Bedarf schnell drauf zugreifen zu können.Ich würde mir, da ich gelegentlich mal rumkomme,einen kleinen Vorrat anlegen für die wichtigsten und am meisten benötigten wenigstens also welche Daten (Spannung /Belastbarkeit /Kapazität usw) .Danke schon mal im voraus.Ich wünsche Ihnen und allen Röhrenfreak’s ein schönes Wochenende Viele Grüsse Thomas

  • Danke für das Download „Methodische Fehlersuche“! Mal sehen, ob es hilft. Ich versuche, ein Grundig 3042 wieder zum Laufen zu bringen. Summt nur und schlägt Funken. Noch keine Ahnung, woran es genau liegt. Für Hilfe bin ich sehr dankbar.

    • Diogenes

      Hallo Herr Max, schönen Dank für Ihr Interesse und Ihren Beitrag.
      .
      Das Büchlein „Methodische Fehlersuche“ kann nicht helfen, wenn man keine GRUNDKENNTNISSE hat !
      .
      Das ist oberster Grundsatz !
      .
      Wenn Ihr Radio „summt“ und „Funken schlägt“, ist höchste Aufmerksamkeit und Vorsicht geboten !
      .
      SCHALTEN SIE DAS GERÄT ERST MAL NICHT MEHR EIN !!!

      Bei dieser Fehlermeldung schlagen bei mir alle Alarmglocken an !
      .
      Natürlich bekommen Sie hier Hilfe; die „Erste Hilfe“ habe ich mit der vorangegangenen Warnung schon geleistet. Nehmen Sie das bitte ernst. Hier besteht nämlich BRAND- und auch EXPLOSIONSGEFAHR !!!
      .
      Zunächst einmal berichten Sie uns am besten, WO es Funken geschlagen hat.
      Dazu senden Sie uns vorteilshalber eine Photographie des Chassis/Gerätes mit einer Kennzeichnung der Stelle, die dort von der Funkenbildung betroffen ist.
      .
      Erst dann haben wir die Möglichkeit, erste Schritte zur Vorgehensweise zu empfehlen.
      .
      Ein Radio-Gerät ist keine Spieluhr; hier wird mit Hochspannung und feuergefährlichen Bauteilen gearbeitet.
      .
      Ferner ist ein Radio dieser Bauart -vor dem Fernseher, der das noch verzehnfachte- das komplizierteste elektronische Gerät der Neuzeit.
      .
      Wer das erstens nicht glaubt und zweitens nicht respektiert, sollte zu seinem eigenen und dem Wohl der Nachbarn schlichtweg die Finger davon lassen !
      .
      Es gibt genug Beispiele, bei denen durch die unkontrollierte und unprofessionelle „Wieder-Inbetriebnahme“ eines solch alten Gerätes ganze Häuser abgebrannt sind.
      .
      Ich hoffe, daß Sie sich diese Hinweise zu Herzen nehmen.
      .
      Melden Sie sich; folgen Sie unseren Empfehlungen und wir werden mit Ihrem schönen Radio sehr wahrscheinlich schon weiterkommen.
      .
      Mit besten Grüßen, Diogenes

      • Diogenes

        Kalte Füße gekriegt?
        Ist nicht nötig. Melden Sie sich einfach, wir werden das Kind schon gemeinsam schaukeln.
        Wie Angela Merkel: „Wir schaffen das!“
        Viele Grüße

  • Ich habe einen WEGA Röhrenradio Carina Typ 101 aus den fünfziger Jahre
    folgendes er spielt auf UKW aber auf MW und LW nicht ist nur ein leises brummen
    es wäre schön wenn Sie mir weiter helfen könnten da ich vom diesen Gerät keinen
    Schaltplan habe. Schreiben Sie mir eine E-Mail wo der Fehler ist wenn es geht.
    LG. Dieter!

  • Guten Abend zusammen,
    vor einigen Wochen habe ich Ihre/Eure Seite über die Suche nach einer Reparaturanleitung für „des Muskilehrers Radio“ – ein Grundig 3033/56 – gefunden. Das hat meine Freundin von ihrer Großmutter geerbt und glücklicherweise macht es ‚kaum‘ Probleme. Es scheint soweit ganz gut zu funktionieren – hält sich nur ungerne an doktruierte Lautsärken, was dazu führt, dass es mal lauter und mal leiser spielt – ganz wie ihm der Sinn steht. Außerdem merke ich keine Veränderung, wenn ich an Höhen- und Tiefenreglern drehe. Der Klang ist auch nicht mehr ganz sauber… Ich könnte mir gut vorstellen, dass das alles zu den natürlichen Alterungserscheinungen gehört.
    Da ich im Grunde keine Ahnung von Elektronik habe es aber – ganz in Ingenieursmanier – gerne selbst schaffen würde, das gute Stück wieder auf Vordermann zu bringen, werde ich wohl noch ein paar mal hier rein schauen und vielleicht habt ihr ja auch den ein oder anderen Tipp für mich.
    Bis dahin erstmal beste Grüße
    Maxtrix

    • Diogenes

      Schönen Dank, Maxtrix, für Ihr Interesse an Geräten dieser Bauart und natürlich auch für Ihren Beitrag.
      .
      Alle Fehler, die Sie beschrieben haben, weisen darauf hin, daß das Gerät die sogenannte „Kondensatorkur“ benötigt. Das heißt, alle Papier- und Folienkondensatoren sollten konsequent erneuert werden. Ohne „Wenn und Aber“.
      Auch die Netz-Elkos sollten überprüft u. ggfs. erneuert werden. Der Netztgleichrichter kann ebenso fehlerhaft sein.
      .
      Ferner muß das Gerät vollständig gereinigt werde. Dazu gehört auch die Reinigung sämtlicher Schalter, Regler und Röhrenfassungen; unter Verwendung geeigneter Chemikalien.
      .
      Ohne diese (recht aufwändigen) Maßnahmen sollte das Gerät NICHT MEHR EINGESCHALTET werden !
      .
      Es besteht ansonsten die sehr große Gefahr, das weitere Bauteile, einschließl. Röhren, Ausgangstrafo und Netztrafo irreparabel beschädigt werden. Übrigens besteht Brandgefahr !
      .
      Radiotechnik ist Ingenieurwesen; kein Kindergeburtstag. Das muß dringend bedacht werden.
      .
      Gerne wird Ihnen hier geholfen. Beschaffen Sie sich den Schaltplan, notwendige Werkzeuge, Lötzinn, etc.
      .
      Melden Sie sich gerne wieder !
      .
      Viele Grüße,
      Diogenes

  • Hallo Tilo,

    danke für dieses schöne Buch. Fange gerade mit der Restaurierung eines Saba Reporter WK (Bj. 1948) an, ich denke da kann ich den Input gut gebrauchen.
    Auch den Rest deiner Seite werde ich jetzt mal durchstöbern, sieht sehr interessant aus 😉

    Gruß,
    Thomas
    DB5FT

    • Diogenes

      Guten Tag Thomas,
      schön, das Sie einen kleinen Beitrag hinterlassen haben. Das gefällt natürlich sehr gut.
      Sie haben da übrigens ein sehr schönes Gerät von SABA . Da zwischen ca. 1939 u. 1945 sämtliche Radiohersteller hauptsächlich mit der Entwicklung und Fertigung von militärischen Geräten der Hochfrequenztechnik beauftragt waren, blieb die Entwicklung der gewöhnlichen Radiotechnik erstmal ein wenig stehen. Während der Besatzungszeit von ca. 1945 bis 1947 war der industrielle Bau von Radios verboten. Als der Bau von gewöhnlichen Radioempfängern ab ca. 1948 wieder erlaubt war, griffen die Hersteller zunächst auf die letzte Entwicklungsarbeit von vor 1939 zurück und starteten die Fertigung neuer Geräte. Technologisch betrachtet sind die Geräte aus 1947 etwa mit denen aus den Jahren 1939/40 vergleichbar; selbst die Bauteile und Röhren sind „Vorkriegsmodelle“. Danach verlief die Entwicklung rasant!
      .
      Was Ihr persönliches Gerät betrifft, so kann ich nur als erstes empfehlen, alle Röhren zu entnehmen und gewissenhaft auf einem geeigneten Röhrenprüfgerät (z.B. Funke W19) zu messen. Defekte Röhren (oder Röhren unter 60%) sollten gegen gute Röhren ersetzt werden. Erst dann macht eine Überholung Sinn.
      Viel Spaß bei dieser schönen Arbeit !
      .
      Gruß von Diogenes
      PS.: Falls Sie kein geeignetes Röhrenmeßgerät haben sollten, fragen Sie den Tilo; der hat eins…

  • Hallo, habe ein Tefifon T573, da kommt aber kein Ton raus.Kann mir da jemand weiterhelfen?mfg

    • Diogenes

      Guten Tag Herr Urli.
      .
      Ich beglückwünsche Sie zu dem Besitz dieses außerordentlichen Gerätes.
      .
      Sie sollten jedoch wissen, daß man ein solches Gerät NICHT mit einer Rolle Tesafilm und einer Tube Pattex reparieren kann.
      .
      Es handelt sich um eine hochkomplexe Technik, die auch noch mit viel Vorsicht und Fingerspitzengefühl zu handhaben ist.
      .
      Ich empfehle daher dringend, das Gerät einem wirklich qualifiziertem Techniker zu übergeben.
      .
      Vielleicht hat ja der liebe Tilo Zeit und Interesse, sich damit zu befassen. Bei ihm ist das Gerät in besten Händen.
      .
      Ansonsten -bei Selbstversuchen- kann es gefährlich werden, und zwar bishin zur akuten Brandgefahr.
      .
      Alles Gute und viel Erfolg mit diesem wunderschönen Gerät !
      .
      Diogenes

  • Zuerst ein gesundes neues Jahr euch allen und vielen Dank für die Bereitstellung der verschiedenen Bücher 🙂

    Mein Name ist Robert , 29 Jahre alt und auf dem Weg zum eigenen Röhrenverstärker .
    Da ich mir ein geeignetes Gerät im Leben net leisten kann möchte ich mich in die Materie einarbeiten und wollte daher mit der Restauration von Röhrenradios beginnen.

    Glücklicherweise ( naja oder vielleicht auch net aber das wird die Zukunft zeigen ) habe ich günstig ein Tonfunk Violetta W 250 D erstanden was mir auch optisch sehr gut gefällt nur ist der technische Zustand nicht bekannt. Es soll wohl ungeprüft sein was der nicht vorhandene Netzstecker glaubhaft macht und mich einerseits auch beruhigt .

    Ich habe mich schon durch unzählige Videos und Texte gearbeitet und werde das auch noch weiterhin machen um einen besseren Überblick über das Thema zu erhalten da ich bei allem über 12V/24V doch eher Vorsicht walten lasse.

    Als erstes habe ich geplant die Violetta zu zerlegen,zu reinigen und alle Kondensatoren zu tauschen . Nun kommt die Stelle an der ich noch unschlüssig bin. Im Laufe der Jahre hat sich das Angebot an Kondensatoren stark weiterentwickelt und nun bin ich mir nicht sicher welche Kondensatoren ich durch welche ersetzen soll. Ist es ratsam sich an die angegebenen Werte zu halten und werden vergleichbare noch hergestellt? Oder sollte man auf „bessere bzw neuere“ Modelle ausweichen?

    Als Messgerät steht mir ein billigstes Baumarkt Multimeter und ein Voltcraft GDM 704 zur Verfügung welches hoffentlich ausreichend sein sollte (sollte dennoch ein Oszilloskop von Nöten sein werde ich versuchen günstig eins zu bekommen. Vielleicht habt ihr ja einen Tipp für mich welches ein passendes Gerät wäre ).

    Leider fehlt mir momentan noch eine passende Lötstation (wird aber noch angeschafft ) somit bleibt mir nur mein Butanlötkolben CMI C-GLS 1300 der mir bisher treue Dienste geleistet hat (selbst wenn er mal an eine Platine musste) auch wenn er nichts Besonderes ist 🙂

    Vielen Dank im Vorraus für eure Antworten.

    Viele Grüße und Dank für diese klasse Seite

    Robert

  • Zuerst ein gesundes neues Jahr euch allen und vielen Dank für die Bereitstellung der verschiedenen Bücher 🙂

    Mein Name ist Robert , 29 Jahre alt und auf dem Weg zum eigenen Röhrenverstärker .
    Da ich mir ein geeignetes Gerät im Leben net leisten kann möchte ich mich in die Materie einarbeiten und wollte daher mit der Restauration von Röhrenradios beginnen.

    Glücklicherweise ( naja oder vielleicht auch net aber das wird die Zukunft zeigen ) habe ich günstig ein Tonfunk Violetta W 250 D erstanden was mir auch optisch sehr gut gefällt nur ist der technische Zustand nicht bekannt. Es soll wohl ungeprüft sein was der nicht vorhandene Netzstecker glaubhaft macht und mich einerseits auch beruhigt .

    Ich habe mich schon durch unzählige Videos und Texte gearbeitet und werde das auch noch weiterhin machen um einen besseren Überblick über das Thema zu erhalten da ich bei allem über 12V/24V doch eher Vorsicht walten lasse.

    Als erstes habe ich geplant die Violetta zu zerlegen,zu reinigen und alle Kondensatoren zu tauschen . Nun kommt die Stelle an der ich noch unschlüssig bin. Im Laufe der Jahre hat sich das Angebot an Kondensatoren stark weiterentwickelt und nun bin ich mir nicht sicher welche Kondensatoren ich durch welche ersetzen soll. Ist es ratsam sich an die angegebenen Werte zu halten und werden vergleichbare noch hergestellt? Oder sollte man auf „bessere bzw neuere“ Modelle ausweichen?

    Als Messgerät steht mir ein billigstes Baumarkt Multimeter und ein Voltcraft GDM 704 zur Verfügung welches hoffentlich ausreichend sein sollte (sollte dennoch ein Oszilloskop von Nöten sein werde ich versuchen günstig eins zu bekommen. Vielleicht habt ihr ja einen Tipp für mich welches ein passendes Gerät wäre ).

    Leider fehlt mir momentan noch eine passende Lötstation (wird aber noch angeschafft ) somit bleibt mir nur mein Butanlötkolben CMI C-GLS 1300 der mir bisher treue Dienste geleistet hat auch wenn er nichts Besonderes ist 🙂

    Vielen Dank im Vorraus für eure Antworten.

    Viele Grüße und Dank für diese klasse Seite

    Robert

    • Diogenes

      Guten Tag Herr Schreiber,
      .
      auch Ihnen ein gutes neues Jahr 2017 und vielen Dank für Ihr Interesse an der Röhrentechnik und dieser kleinen privaten Hobbyseite!
      .
      Bitte lesen Sie sich meinen Bericht aufmerksam durch; ich werde versuchen Ihnen zu helfen.
      .
      Allerdings habe ich so meine Schwierigkeiten bei der Beantwortung Ihres Beitrages, weil vieles an Grundlagen zu fehlen scheint. Also gut: Ich versuch’s mal.
      .
      Fangen wir mal mit dem einfachsten an: Meßgeräte, Werkzeug und Lötkolben.
      .
      1.) Ihre Meßgeräte reichen erst mal aus. Oszillograf ist nicht erforderlich.
      2.) Sie benötigen einen VERNÜNFTIGEN Schraubendrehersatz und einen kleinen, präzisen SEITENSCHNEIDER, eine kleine SPITZZANGE.
      3.) Ferner eine ENTLÖTPUMPE und einen normalen LÖTKOLBEN 30Watt (Lötstation nicht erforderlich). Beides erhalten Sie preiswert bei POLLIN-ELEKTRONIK .
      Welche „Treuen Dienste“ Ihnen Ihr Gas-Brateisen bisher geleistet hat, erschließt sich mir nicht; außer im Klempnerbereich. Bei Elektronik geht sowas schonmal garnicht!
      Gehen Sie damit NIEMALS an ein Radio heran!
      .
      Kommen wir zum nächsten Punkt:
      Sie möchten sich einen RÖHRENVERSTÄRKER selbst bauen, weil Sie glauben zu wissen, daß Sie sich einen solchen niemals leisten könnten.
      Falsch.
      Es gibt einen sehr potenten Röhrenverstärker von der Fa. DYNAVOX, Typ „VR-70E“, der u.a. auch von der Fa. POLLIN (www.pollin.de) unter der Bestellnr. 630325 vertrieben wird. Vielleicht gibt es anderswo noch preiswertere Angebote bzw. auch gute Gebrauchte, die noch billiger sein dürften. Ein Eigenbau wird deutlich teurer !!!
      .
      Sie hoffen, durch die Restaurierung alter Röhrenradios ausreichendes Wissen zum Bau eines Röhrenverstärkers erlangen zu können? Da liegen Sie falsch.
      .
      Röhrenradios sind „High-Tec-Maschinen“ der alten Zeit. Ohne fundamentierte präzise Ausbildung werden Sie ein solches Gerät niemals verstehen und deshalb auch nicht reparieren oder restaurieren können. Das geht einfach nicht. Ein Gerät „Zum Spielen“ bringen ist keine Kunst, also auch keine Reparatur. Das ist dann allenfalls Anfängerglück oder Zufall. Vergessen Sie das also besser.
      .
      Außerdem haben Sie sich leider für Ihre privaten Studien ein für Ihren Kenntnisstand sehr gefährliches Radio ausgesucht; einen ALLSTROMEMPFÄNGER !!!
      .
      Der fehlende Netzstecker beweist nur, das er fehlt. Fehlende Netzstecker weisen jedoch darauf hin, daß der Verkäufer den schlechten Zustand des Gerätes kennt und sich hinter dem fehlenden Stecker „versteckt“ und diesen vorsichtshalber entfernt; …konnte nicht geprüft werden, war kein Stecker dran…. Diesen Trick kennen wir alle zur Genüge. Damit entziehen sich die Verkäufer der Verantwortung, das ist alles. Und deshalb ist es ein großes Warnsignal.
      .
      KONDENSATOREN:
      Kondensatoren sind in Ihrer Veranlagung EINDEUTIG, egal wann sie produziert wurden.
      1.000 pF sind immer 1.000 pF. Vorgestern und übermorgen.
      .
      Der Beruf des Radiotechnikers ist ein sehr schwer erlernbarer Beruf. Dreieinhalb Jahre intensive Ausbildung und unzählige Lehrgänge führten -vielleicht- zum Ziel.
      .
      Das geht nicht mal „So eben“.
      .
      Das Gerät (Tonfunk Violetta W250D) ist mit einem sogenannten SPARTRAFO ausgestattet, der keine galvanische Netztrennung ermöglicht. Damit ist das Gerät für jeden Unkundigen LEBENSGEFÄHRLICH !
      Diese große Gefahr kann nur und ausschließlich durch einen TRENNTRAFO gemindert werden. Das ist kein Spaß.
      .
      „Alle“ Kondensatoren auszuwechseln ist auch falsch. Styroflex- u. Keramik- Kondensatoren müssen nicht und sollten auch nicht erneuert werden.
      .
      Zum guten Schluß:
      Sie werden niemals Kenntnisse zum Bau eines Röhrenverstärkers erlangen, indem Sie sich alte Rundfunkempfänger zum Herumbasteln vornehmen. Das wird nichts.
      .
      Die einzige Möglichkeit, die Sie zur Erfüllung Ihres Wunsches zum Eigenbau eines Röhrenverstärkers haben, ist, das Sie sich entsprechende Literatur beschaffen und lernen, lernen, lernen….
      .
      Selbst wenn Sie irgendwo einen „Bausatz“ ergattern sollten, benötigen Sie die theoretischen Kenntnisse bzw. mindestens das Grundlagenwissen zur Röhren- u. Verstärkertechnik.
      .
      Lassen Sie das Radio „Tonfunk-Violetta“ lieber von einem Experten überholen, wie beispielsweise Tilo Graupner.
      .
      Dann haben Sie anschließend was vernünftiges zu Hause, womit Sie dann auch noch moderne Audioquellen (Spezialanfertigung) abspielen können.
      .
      Es tut mir leid, daß ich Ihnen keine beglückende Antwort geben konnte, aber Ihre Kenntnisse sind einfach nicht ausreichend.
      .
      Viele Grüße,
      Diogenes

    • Diogenes

      NACHTRAG:
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      Lötkolben 30W als Set incl. Entlötpumpe u. Lötständer bei POLLIN ELEKTRONIK,

      Bestellnr.: 500 149

      Gruß aus dem Faß !

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